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Förderprogramme

Landesförderungen für Unternehmen

Niedersachsen (WiN)

Maximale Förderhöhe
50 % | min. 1000 €
Zielgruppe
Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen und Inhaber niedersächsischer Unternehmen mit unter 50 Beschäftigten.
Förderfähige Kurse
Gefördert werden können alle Kurse am TA Bildungszentrum.
Niedersächsische Unternehmen können einen Beitrag zur Verbesserung der Fachkräftesituation leisten und ihr eigenes Personal günstiger qualifizieren. Die NBank unterstützt bei individuellen Weiterbildungsmaßnahmen mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln im Rahmen des Programms Weiterbildung in Niedersachsen (WiN).
 

 

Wer wird gefördert?

Von WiN profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Das neue Programm zielt auf Beschäftigte aus kleinen und mittleren niedersächsischen Unternehmen sowie Betriebsinhaber von Kleinstunternehmen, die weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen.

Wie hoch kann die Förderung ausfallen?

Die Zuwendung hängt von den Gesamtkosten der Weiterbildung ab. Diese setzen sich aus Lehrgangsgebühr, Prüfungsgebühr und evtl. anfallenden Ausgaben für die Freistellung im Unternehmen zusammen. Somit kommen auch Lehrgänge infrage, die weniger als die insgesamt benötigten 2000 Euro kosten. Ausgenommen in der Kalkulation sind zusätzliche Ausgaben wie Reisekosten, Unterkunft oder Verpflegung. Im Gegensatz zum früheren IWiN gilt WiN gleichermaßen für das gesamte Landesgebiet.

Was sind die Voraussetzungen für eine Förderung?

  • Die inhaltlich in sich abgeschlossene Maßnahme muss eine allgemein am Arbeitsmarkt verwertbare Qualifikation vermitteln und mit einem Zertifikat abschließen.
  • Die Antragsstellung muss vier Wochen vor Beginn der Maßnahme vorliegen.
  • Pro Teilnehmer und Weiterbildungsmaßnahme ist ein Antrag zu stellen. Fördermittel für mehrere Beschäftigte aus ein und demselben Unternehmen müssen jeweils einzeln beantragt und abgerechnet werden.
  • 10% der Lehrgangsgebühren müssen vom Unternehmen kofinanziert werden. Eine Anrechnung von fortgezahlten Löhnen und Gehältern ist möglich.
  • Es dürfen keine anderen öffentlichen Finanzierungshilfen in Anspruch genommen werden, z.B. Meister-BaföG.
  • Ausgenommen von der Förderung sind Personen, die einen freien Beruf ausüben und Freiberufler, die gewerblich in einer GmbH organisiert sind. Ausgeschlossen sind auch Qualifizierungsmaßnahmen für Personen aus den Bereichen Land-, Forst-, Hauswirtschaft und Gartenbau.

Wie wird die Förderung beantragt?

Das Unternehmen ermittelt seinen Weiterbildungsbedarf, woraufhin das TA Bildungszentrum ein Angebot erstellt. Der Arbeitgeber meldet seinen Mitarbeiter online auf der Internetseite der NBank an. Der Antrag muss anschließend ausgedruckt und unterschrieben postalisch der NBank zukommen. Über unser Anmeldeformular können für die Kurse am TA Bildungszentrum die Teilnehmerplätze reserviert werden, wobei auf Grundlage der AGB ein Rücktrittsrecht besteht. Die Unternehmen müssen für den Erhalt der Förderleistungen zudem beachten, dass eine verbindliche Anmeldung der Mitarbeiter erst nach der Antragstellung und Bewilligung durch die NBank erfolgen darf.

Wie verläuft die Abrechnung der Förderung?

Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Beendigung der Weiterbildung durch die NBank.