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TA Bildungscampus Hameln

Studieren in Hameln

Leben in Hameln

Erlebenswert. Eingebettet in die sanften Hügel des Weserberglands liegt Hameln. Zwischen Aschenputtel und Baron Münchhausen ist hier der dunkelste Geselle der Deutschen Märchenstraße zu Hause – der Rattenfänger. Die weltbekannte Sage vom wunderlichen Pfeifenmann fasziniert die Besucher heute mehr denn je. Fast vier Millionen Tagestouristen zieht die Stadt jedes Jahr in ihren Bann.
 

 

Großer Charme zwischen historischen Häusern

Weltbekannt ist Hameln für die Altstadt mit Ihren imposanten historischen Fachwerkhäusern, die ihre Geschichten vergangener Jahrhunderte erzählen. Die Stadt gilt als das Zentrum der Weserrenaissance. Liebevoll eingerichtete Cafés, abwechslungsreiche Restaurants und zahlreiche Kneipen machen den Aufenthalt unvergesslich. Während Ihrer Zeit am TA Bildungszentrum können Sie den Charme der Fußgängerzone genießen, idyllische Gassen kennenlernen, aber auch ausgiebig shoppen: sei es in den inhabergeführten Boutiquen oder in der großen ECE-Stadtgalerie am Pferdemarkt.
 

 

Die Sage vom Rattenfänger von Hameln

Es geschah im Jahre 1284. Zu Hameln ließ sich ein wunderlicher Mann sehen. Er hatte ein Obergewand aus buntem Tuch an und gab sich für einen Rattenfänger aus, indem er versprach, gegen ein gewisses Geld die Stadt von allen Mäusen und Ratten zu befreien. Hameln litt zu dieser Zeit unter einer großen Rattenplage, derer die Stadt selbst nicht Herr wurde, weshalb sie das Angebot des Fremden begrüßte. Die Bürger sagten ihm seinen Lohn zu, und der Rattenfänger zog seine Pfeife heraus und pfiff eine Melodie. Da kamen die Ratten und Mäuse aus allen Häusern hervorgekrochen und sammelten sich um ihn herum. Als er nun meinte, es wäre keine zurückgeblieben, ging er aus der Stadt hinaus in die Weser; der ganze Haufen folgte ihm nach, stürzte ins Wasser und ertrank. Als aber die Bürger sich von ihrer Plage befreit sahen, reuten sie ihr Versprechen und sie verweigerten dem Mann den Lohn, so dass er zornig und erbittert wegging.
Am 26. Juni kehrte er jedoch zurück in Gestalt eines Jägers, mit schrecklichem Angesicht, einem roten, wunderlichen Hut und ließ, während alle Welt in der Kirche versammelt war, seine Flöte abermals in den Gassen ertönen. Alsbald kamen diesmal nicht Ratten und Mäuse, sondern Kinder, Knaben und Mägdlein vom vierten Jahre an, in großer Anzahl gelaufen. Diese führte er, immer spielend, zum Ostertore hinaus in einen Berg, wo er mit ihnen verschwand.
Nur zwei Kinder kehrten zurück, weil sie sich verspätet hatten; von ihnen war aber das eine blind, so dass es den Ort nicht zeigen konnte, das andere stumm, so dass es nicht erzählen konnte. Einige sagten, die Kinder seien in eine Höhle geführt worden und in Siebenbürgen wieder herausgekommen. Es waren ganze 130 Kinder verschwunden. Man hat sie nie mehr gesehen. (nach den Brüdern Grimm)