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TA Aktuell

29. Mär 2012
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Erhöhte Aufstiegs- und Karrierechancen durch den Industriemeister IHK

Die Aufstiegsfortbildung zum „Industriemeister Metall IHK“ erfüllt ihre Erwartungen– dies ergab eine Studie, die im Auftrag des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) durchgeführt wurde. So erreicht der Abschluss zum Industriemeister IHK laut Studie seine angestrebten Ziele sowohl in der Akzeptanz, als auch in der Eignung und Wirkung.

Im Jahr 1997 trat eine neue Meisterprüfungsverordnung in Kraft. Ziel war, die Anwendungs- und Handlungsorientierung der Qualifizierung zum Geprüften Industriemeister Metall IHK in den Vordergrund zu stellen. Von 1999 bis 2009 nahmen in Deutschland insgesamt 51.642 Prüflinge an der neuen Meisterprüfung teil. 41.351 von ihnen waren hierbei erfolgreich, was einer Quote von 80,1 Prozent entspricht.

In einer quantitativen Befragung der Absolventen des Studienganges zum Industriemeister Metall IHK zeigte sich, dass fast zwei Drittel der Industriemeister nach dem Kurs "eine höhere Position erreicht" und/oder im Betrieb "eine interessante Arbeit bekommen" haben. Zugleich sagten 61 Prozent der Industriemeister aus, dass sie ihre Bezahlung verbessern konnten. Bei der Untersuchung wirkten 5000 Absolventen verschiedener Jahrgänge mit.

Auch auf politischer Handlungsebene stieg zuletzt die Wertschätzung der praxisorientierten Meisterstudiengänge, was zu Beginn dieses Jahres zum gemeinsamen Entschluss des Bundes, der Länder und der Sozialpartner führte, im Deutschen Qualifikationsrahmen den Meister-und den Bachelor-Abschluss auf eine gemeinsame Stufe zu stellen.