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Rund um das TA Bildungszentrum

Karriere & Studium

03. Feb 2014
Karriere & Studium

Mit einer Aufstiegsfortbildung dem Fachkräftemangel entgegentreten

Hunderte Studierende nahmen im Januar ihr Praxis-Studium am TA Bildungszentrum auf.

Der steigende Fachkräftemangel in Unternehmen macht Weiterbildungen notwendiger denn je. So gaben in den letzten drei TNS-Infratest-Studien zu „Weiterbildungstrends in Deutschland“ immer mehr Unternehmen an, dass ihr Unternehmen von Fachkräftemangel betroffen sei. 2011 gaben 55 Prozent der in der Studie befragten Unternehmen an, dass sie „sehr stark bis moderat“ vom Fachkräftemangel betroffen seien, im vergangen Jahr waren es sogar 68 Prozent.

Es lohnt sich somit mehr denn je, in die eigene Weiterbildung zu investieren. Dieser Denkansatz hat sich mittlerweile auch vermehrt in der Gesellschaft durchgesetzt. Im Januar dieses Jahres nahmen allein am TA Bildungszentrum Hameln ca. 400 Bildungsinteressierte aus dem gesamten Bundesgebiet eine IHK-Aufstiegsfortbildung auf. So starteten in den vergangenen Wochen am TA Bildungszentrum Hameln die Praxis-Studiengänge zum Industriemeister Metall IHK, Industriemeister Mechatronik IHK, Industriemeister Elektrotechnik IHK, Handwerksmeister, Industriefachwirt IHK, Immobilienfachwirt IHK, Handelsfachwirt IHK, zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen IHK, Veranstaltungsfachwirt IHK, Wirtschaftsfachwirt IHK, zum Personalfachkaufmann IHK, wie auch zum Fachkaufmann für Einkauf und Logistik IHK.

„Sie sind die zukünftige Elite Deutschlands“, hob der Vorsitzende des Vorstandes des TA Bildungszentrums, Werner Thiele, in seiner Begrüßungsrede hervor. Gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Frédéric Philipp Thiele und Frank K. Mauve begrüßte er die Studierenden im Audimax des TA Bildungszentrums. „Mit der Aufnahme Ihrer Aufstiegsfortbildungen investieren Sie in den wichtigsten Rohstoff den wir in Deutschland haben – der Bildung.“

Bei den Praxis-Studiengängen zum Industriemeister IHK, Fachwirt IHK und Fachkaufmann IHK handelt es sich um IHK-Aufstiegsfortbildungen, die zuletzt im Mai 2013 im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auf eine gemeinsame Stufe mit dem Bachelor-Abschluss gestellt worden sind. Dieser Schritt zeigt, wie hoch die Wertschätzung dieser Abschlüsse seitens der Wirtschaft ist.

Absolventen von Aufstiegsfortbildungen erwerben jedoch nicht nur einen Abschluss, der im DQR auf einer Stufe mit dem Bachelor-Abschluss ist. Im Zuge der fortlaufenden Bildungsdurchlässigkeit erwerben die Absolventen der IHK-Aufstiegsfortbildungen mit ihrem Abschluss auch eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung (je nach Hochschule und Bundesland), mit der auch die Aufnahme eines (zum Teil auch verkürzten) Hochschulstudiums möglich ist.

Die steigende Bildungsdurchlässigkeit zeigt sich auch bei den im April 2014 startenden Aufstiegsfortbildungen zum Industrietechniker Elektrotechnik IHK und zum Industrietechniker Maschinenbau IHK. Beide Praxis-Studiengänge sind vom TA Bildungszentrum in Kooperation mit der IHK Hannover konzipiert worden und richten sich unter anderem an Abbrecher technischer Hochschulstudiengänge. Sofern die Studierenden mindestens 60 Leistungspunkte (ECTS-Punkte) in einem technisch orientierten Hochschulstudiengang erworben haben, können sie am TA Bildungszentrum ein verkürztes Industrietechniker-Studium aufnehmen bzw. sich Prüfungsteile anerkennen lassen. So ist es auch Studienabbrechern möglich, in kürzester Zeit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.