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TA Aktuell

24. Jul 2012
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Meister-BAföG: Rekordhoch bei Förderleistungen

Im Jahr 2011 sind 4% mehr Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz („Meister-BAföG“) ausgezahlt worden als im Vorjahr. Dies vermeldete das Statistische Bundesamt in einer Presseerklärung. Insgesamt gingen im Jahr 2011 so 539 Millionen Euro in Form von Fördergeldern an die Empfängerinnen und Empfänger von Meister-BAföG.

Bereits 2010 handelte es sich mit 166.000 Meister-BAföG-Empfängern um ein Rekordjahr (5,6% mehr Empfänger als noch 2009). Zwar blieb die Zahl der geförderten Personen auch im Jahr 2011 konstant bei ca. 166.000, doch stieg die Zahl der Geförderten, die ihre Kurse in einer Vollzeitform absolvieren, um 3%. Da die Teilnehmer beruflicher Aufstiegsfortbildungen in Vollzeitkursen entsprechend mehr Fördermittel als Teilnehmer von Teilzeitkursen erhalten, hängt der Gesamtanstieg der Förderleistungen daher mit der steigenden Nachfrage in Bezug auf eben jene Vollzeitangebote zusammen.

Zugleich vermeldete das Statistische Bundesamt, dass der Frauenanteil bei den Geförderten mit einem Anteil von 32% um 2% anstieg im Vergleich zum vorangehenden Jahr 2010.

Bei jeder zweiten Fortbildung die gefördert wurde (50%) handelt es sich ferner laut der Pressemitteilung um Weiterbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz, wie etwa zum Fachwirt IHK, Techniker IHK oder Industriemeister IHK. 29% der Meister-BAföG-Empfängerinnen und Empfänger haben hingegen eine Weiterbildung nach der Handwerksordnung besucht, etwa zum Kfz-Meister. Ca. 16% der Geförderten entschieden sich für eine Fortbildung nach landesrechtlichen Regelungen (z.B. zum Fachkrankenpfleger).

Auch Teilnehmern der Aufstiegsfortbildungen des TA Bildungszentrums bietet sich die Möglichkeit, von Meister-BAföG zu profitieren – sowohl im gewerblich-technischen, als auch im kaufmännischen Bereich. Gefördert werden etwa die Praxis-Studiengänge zum Industriemeister IHK, Handwerksmeister, Fachkaufmann-/frau IHK und Fachwirt IHK der verschiedenen Fachrichtungen, wie auch die Praxis-Studiengänge zum Betriebswirt IHK und zum Technischen Betriebswirt IHK.

Zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes