Immobilienmakler IHK
Aussicht & Lage: gut
1.000+ freie Stellen bundesweit
Der Arbeitsmarkt für Immobilienmakler bleibt 2026 bundesweit aktiv und immer stark von Region und Konjunktur abhängig. Auf großen Jobportalen finden sich über 1.000 offene Stellen. Gesucht werden Makler bei Immobilienbüros, Wohnungsunternehmen, Banken und Franchise-Netzwerken. Dazu kommen Chancen in der Selbstständigkeit. Gute Einstiegsmöglichkeiten gibt es vor allem mit nachweisbarer Fachqualifikation.
Jobsuche Stand: April 2026, z. B. bei StepStone
Jahresgehalt: bis zu 60.000 €
Immobilienmakler verdienen im Schnitt rund 47.000 bis 49.000 € brutto jährlich. Das Einstiegsgehalt liegt meist niedriger, mit Berufserfahrung, regionaler Nachfrage und starkem Provisionserfolg sind aber auch 60.000 € und mehr realistisch. Leistung und Marktkenntnis zahlen sich spürbar aus. Das Fixgehalt ist häufig nur die Basis, ein wesentlicher Teil des Einkommens entsteht über Provisionen.
Infos z. B. auf kununu
Besser mit IHK-Abschluss
Mit Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO kann sich jeder Immobilienmakler nennen, entsprechend viele Quereinsteiger gibt es in der Branche. Ein anerkanntes IHK-Zertifikat erleichtert jedoch den Einstieg und sichert langfristig bessere Karrierechancen. Für den Erfolg als Makler zahlt sich ein IHK-Abschluss mit Sicherheit aus: Die praxisnahe Qualifizierung als Fachnachweis sorgt von Anfang an für eine professionelle Positionierung im Markt.
Mehr als nur Vermittler
Makler spielen beim Vermieten und Verkaufen die Schlüsselrolle: Objekte und Kunden akquirieren, Exposés erstellen, Besichtigungen durchführen, zur Finanzierung beraten und Verträge vermitteln. Angestellte Makler arbeiten bei Immobilienfirmen und Makler-Franchises, Projektentwicklern, Bauträgern sowie in der Immobilienverwaltung. Im Markt wichtig sind fachliche Beratung, rechtssichere Prozesse und überzeugende Kommunikation.
376 Milliarden € Wertschöpfung
Die Immobilienwirtschaft zählt zu den stärksten Branchen Deutschlands. Allein die Kernbranche Handel und Vermietung erreicht eine Bruttowertschöpfung von 376 Milliarden Euro. Rund 299.000 Unternehmen und über 300.000 Beschäftigte zeigen: Immobilien bleiben ein bedeutender Wirtschaftsfaktor mit stabilen Perspektiven. Der Markt unterliegt jedoch Schwankungen und regionalen Unterschieden.
Mehr Infos u. a.: ZIA, IVD
Das eigene Maklerbüro
Selbständige Makler machen einen großen Teil der Branche aus – und die Gründungen nehmen in den letzten Jahren zu. Der Wettbewerb ist hoch und viele geben wieder auf. Doch einige Faktoren erhöhen die Chancen merklich: Kompetenz und ein guter Ruf durch IHK-Zertifikat, ein großes Netzwerk und professionelles Marketing. Mit einem eigenen Maklerbüro dauerhaft erfolgreich sind vor allem diejenigen, die sich fachlich klar positionieren und Vertrauen aufbauen.