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Rund um das TA Bildungszentrum

Karriere & Studium

18. Apr 2019
Karriere & Studium

Immer mehr Meister und Fachwirte besuchen die Uni

Weiterbildung am TA Bildungszentrum

Auf neuen Wegen zu akademischen Abschlüssen: Die Möglichkeiten für ein Studium ohne allgemeine Hochschulreife wurden in den vergangenen Jahren stark erweitert. Fehlende schulische Voraussetzungen können inzwischen durch Berufspraxis ausgeglichen werden. Vor allem immer mehr Absolventen von beruflichen Aufstiegsfortbildungen an Institutionen wie dem TA Bildungszentrum beginnen nach ihrem Abschluss ein Hochschulstudium. Die Note aus der Meister- oder Fachwirtprüfung ersetzt dabei die Abiturnote als allgemeine Studienberechtigung.

Laut einer aktuellen Statistik des Centrums für Hochschulentwicklung der Bertelsmann-Stiftung ist die Zahl der Studierenden ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Waren es im Jahr 2015 noch rund 51.000 Studierende ohne Abitur in Deutschland, wuchs diese Zahl 2016 bereits auf 57.000 und ein weiteres Jahr später auf rund 60.000. Die meisten Studienanfänger ohne Abitur oder Fachhochschulreife schreiben sich in Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen ein. Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind dabei bei Studierenden ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung grundsätzlich gefragter als Universitäten – zwei Drittel der Studienanfänger ohne Abitur entschieden sich 2017 für diesen Hochschultyp. Mehr als die Hälfte der Studienanfänger ohne Abitur wählte im Jahr 2017 Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, gefolgt von Ingenieurswissenschaften sowie Medizin/Gesundheitswissenschaften.

„Es war richtig und wichtig, den Campus zu öffnen“

Die Entwicklung spricht für die steigende Wertschätzung der beruflichen Aufstiegsfortbildungen sowie für das Konzept des lebenslangen Lernens – dem sich auch das TA Bildungszentrum mit seinen 70 IHK-Aufstiegsfortbildungen, Zertifikatslehrgängen und Intensiv-Seminaren verschrieben hat. „Es war richtig und wichtig, den Campus auch für Studieninteressierte ohne formale Hochschulreife zu öffnen“, sagt Frank Ziegele, der Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung. Demnach seien immer mehr Menschen zum lebenslangen Lernen bereit, weshalb es dafür flexible Wege geben müsse.

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