˄
Erfahrungen und persönliche Eindrücke
Portraits unserer Absolventen 2016

Ein Branchenkenner und sein Wunsch nach Wissen

Benjamin Reuther aus Chemnitz war für seine Weiterbildung nach Hameln gereist.
C InformationstechnikK Juli 2016
Kurzporträt
Name:
Benjamin Reuther
Alter:
28
Wohnort:
Chemnitz
Arbeitgeber:
Palmer AG
Aufstiegsziel:
Das Reizvolle an der Arbeit in der IT? Da muss Benjamin Reuther nicht lange überlegen. „Es erwartet dich jeden Tag etwas Neues.“ Mit seiner Weiterbildung zum IT-Administrator IHK​ hat der 28-Jährige eine Qualifikation am TA Bildungszentrum abgeschlossen, die er Profis ebenso wie Quereinsteigern unbedingt empfehlen kann.

 
„Man hört nie auf, sich zu bilden“, ist Benjamin Reuther überzeugt. Obwohl er schon jahrelang in der Branche arbeitet, habe auch er noch einiges dazu lernen können. Aufgewachsen im Erzgebirge, wollte er nach seiner Ausbildung als Wirtschaftsassistent für Informationsverarbeitung ein entsprechendes Hochschulstudium starten. Eigentlich. Denn aufgrund zu geringer Anmeldezahlen scheiterte die Durchführung. Stattdessen schrieb er sich bei einer Zeitarbeitsfirma ein. Dadurch gelangte er zu einem IT-Dienstleister, der sich um die technische Infrastruktur einer großen Krankenkasse kümmerte.

Die Kunst ist es,
nicht stehen zu bleiben.

Vor sechs Jahren dann bewarb er sich erfolgreich auf eine Stelle als Sachbearbeiter bei einer neuen Firma, ist dort inzwischen IT-Mitarbeiter. Sein Unternehmen, die Palmer AG, betätigt sich im Bereich SAP für die Ver- und Entsorgungsindustrie und beinhaltet dabei auch die Anwendungsentwicklung und Prozessberatung. Ein Schwerpunkt liegt auf erneuerbaren Energien und der damit zwangsläufig verbundenen Digitalisierung der Energiewende. Benjamin Reuther kümmert sich um den internen Support, Netzwerke, Server und die Technik an den Standorten des Unternehmens mit Stammsitz in Würzburg. Eines jedoch fehlte ihm bislang: „Ich hatte ja nach der Ausbildung keinen weiteren IT-Fachabschluss.“
 

Und: Auch nach Jahren praktischer Berufserfahrung in der IT gäbe es noch viel zu lernen. Die Wahl der Weiterbildung fiel für ihn dann auch nicht willkürlich. Es habe überhaupt nur noch ein vergleichbares Lehrgangsangebot gegeben – allerdings in Teilzeit über neun Monate. „Wenn du das neben deinem Beruf machst, kannst du dich nicht darauf konzentrieren“, ist Benjamin Reuther überzeugt. Andere Akademien würden sonst nur Einzelpakete anbieten. „Und da zahlt man deutlich mehr.“

Community besteht auch in Zukunft

Das überzeugte auch seinen Arbeitgeber, der für sämtliche Kosten bei voller Lohnfortzahlung aufkam, freut sich Reuther. „Das ist natürlich großartig: Es war mein Jahresziel, diese Weiterbildung zu machen.“ In kurzer Zeit nahm der Absolvent, der den Abschlusstest problemlos meisterte, viel mit. Gerade im Skripting und im Datenschutz. „Der Lehrgang ist sehr umfangreich.“ Auch die Gemeinschaft in der Gruppe sei sehr gut gewesen. Ein reger Austausch fand zudem mit den Dozenten statt. In Zukunft wollen die IT-Administratoren weiter in Kontakt bleiben. Die Community, ist der Absolvent überzeugt, sei extrem wichtig in der schnellebigen Branche. Ebenso wie kontinuierliche Weiterbildung. Kenntnisse müssen permanent aufgefrischt werden. „Die Kunst ist es, nicht stehen zu bleiben.“
Das Team der ausgezeichneten Projektleiter IHK.
Absolvent Benjamin Reuther im Lehrgang (l.) und mit TA-Vorsitzendem Werner Thiele.
 

 

Drei Fragen an Benjamin Reuther

T Sie arbeiten seit Jahren in der IT und auch in der Netzwerk-Administration – warum haben Sie sich zu einem Lehrgang angemeldet, der auch Grundwissen vermittelt? 
Benjamin Reuther: „Ich wollte viel aus allen Bereichen mitnehmen und das habe ich auch – man hört nie auf, sich zu bilden. Bei uns waren Berufserfahrene und Quereinsteiger in der Kursgruppe dabei. Und jeder hat viel gelernt.“
T Wie schätzen Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis des Lehrgangs ein? 
Benjamin Reuther: „Das ist absolut fair. Nur wenige machen der TA da was vor. Andere bieten nur Einzelpakte an, da zahlt man unterm Strich deutlich mehr.“
T Welches Resümee ziehen Sie nach drei Wochen in Hameln? 
Benjamin Reuther: „Von der Stadt habe ich nicht viel gesehen. Dafür haben wir abends alle zusammen gelernt. Wir werden mit unserer Gruppe auch in Zukunft in Kontakt bleiben, gerade in der IT ist ein Austausch extrem wichtig. Den Lehrgang kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.“