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Erfahrungen und persönliche Eindrücke

Portraits unserer Absolventen 2014

700 Kilometer weit weg und doch wie zuhause

Oliver Weickert ist aus der Schweiz nach Niedersachsen gekommen, um am TA Bildungszentrum die Meisterschule zu besuchen.
C Industrie & HandwerkK November 2014
Erfahrungsbericht vom TA Bildungszentrum: Oliver Weikert (Industriemeister Mechatronik IHK, Ausbildereignungsprüfung AEVO) Kurzporträt
Name:
Oliver Weikert
Alter:
27
Wohnort:
Konstanz
Erlernter Beruf:
Mechatroniker
Arbeitgeber:
IVF Hartmann AG
Aufstiegsziel:
Oliver Weickert ist für seine Firma ein Pionier. Er soll ausprobieren, wie es ist, eine Ausbildung zum Industriemeister Mechatronik IHK​ in nur 16 Wochen zu absolvieren. Bislang nämlich wurde in der Firma nur die „klassische“ berufsbegleitende Weiterbildung angeboten. „Für mich war hier aber gleich klar: Es klingt gut, kurz und knackig zum Ziel zu gelangen.“
Dafür nahm der 27-Jährige den über 700 Kilometer langen Weg aus Neuhausen am Rheinfall in der Schweiz ins niedersächsische Hameln gern auf sich. Ein Weg, der sich gelohnt hat, findet Weickert: „Ich habe mich von Anfang an gut betreut gefühlt, das begann schon bei der ersten telefonischen Beratung.“

Als Meister Lehrlinge ausbilden

Nach seiner Ausbildung zum Mechatroniker bei der Post hatte es ihn direkt in die Schweiz gezogen. Bei der IVF Hartmann AG, einem Hersteller von medizinischen Verbrauchsgütern, bekam Oliver Weickert eine Anstellung als Anlagenmechatroniker.  Störungen an Maschinen beheben und Wartungen durchführen gehört zu seinem täglichen Handwerk. Weil er sich im Unternehmen wohlfühlt und seinen Job gut macht, folgte im vergangenen Herbst die Beförderung zum stellvertretenden Abteilungsleiter. „Insbesondere weil ich schon zwei Lehrlinge habe, war mir klar, dass ich meinen Meister machen will.“ Der Tipp, sich beim TA Bildungszentrum anzumelden, kam von einem Freund: Der hatte hier Industrietechniker gelernt und empfahl die Akademie weiter. Als Mechatroniker, ist Weickert überzeugt, sei er flexibel und könne sich seine Schwerpunkte selber aussuchen. „Einer davon wird sicher das Ausbilden im Betrieb sein.“ Die Ausbildereignung ist Teil des Industriemeister-Studiums.

Ich habe tolle Leute kennengelernt und sehr gute Dozenten gehabt.

Das intensive, zeitsparende Lernmodell sei die beste Wahl gewesen, ist er überzeugt. „Es ist auf jeden Fall zu schaffen.“ Er habe „tolle Leute kennengelernt und sehr gute Dozenten gehabt“. Das idyllische Weserbergland hat es dem 27-Jährigen angetan – die Lernpausen nutzte er für Exkursionen in die Natur. In ein paar Tagen geht’s zurück in die Heimat. Im Gepäck: viel neues Wissen und jede Menge positive Erfahrungen. Und der Meisterbrief, der demnächst im Briefkasten liegt.
 
Oliver Weickert arbeitet in der Schweiz. Für das Praxisstudium zum Industriemeister Mechatronik IHK reiste er zum TA Bildungszentrum nach Hameln (Niedersachsen).