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Mit Wir-Gefühl zum idealen Abschluss

Sebastian Mittel, FWGS
C Gesundheit & SozialwesenK September 2019
Sebastian_Rittel_Portraitfoto Kurzporträt
Name:
Sebastian Rittel
Alter:
36
Wohnort:
Memmingen
Erlernter Beruf:
Erzieher
Arbeitgeber:
Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Memmingen/Unterallgäu e.V.
Aufstiegsziel:
Dafür, dass Sebastian Rittel nur über Umwege zum Erzieherberuf gekommen ist, arbeitet er schon recht lange mehr als zufrieden in dem Bereich. Wenn da nicht diese eine Sache wäre: „Ich würde gerne noch mehr entscheiden dürfen und ein, zwei Ebenen nach oben.” Deshalb entschloss er sich, eine Weiterbildung zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen IHK am TA Bildungszentrum zu absolvieren.
Nach einer Orientierungsphase an der Universität kam Sebastian Rittel zum Ausbildungsberuf des Erziehers – in positiver Erinnerung an seinen Zivildienst. Während seiner Lehrzeit durchlief er dann verschiedene Stationen: einen Hort, eine Krippe, einen Kindergarten und ein Jugendhaus – eben sämtliche Herausforderungen des Erzieherberufs. Besonders gefallen habe ihm der Kindergarten als Arbeitsort, da dort die pädagogische Arbeit sowie die Elternarbeit im Vordergrund stünde.
Aktuell ist er nun schon seit sechseinhalb Jahren im heilpädagogischen Kindergarten „Hand in Hand” tätig, der von der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Memmingen/Unterallgäu e.V. getragen wird. Das reicht dem zielstrebigen 36-Jährigen jedoch noch nicht aus, denn er möchte noch mehr mitentscheiden.

Kompaktes TA-Studienmodell überzeugt

Bei der Recherche nach passenden Weiterbildungsmöglichkeiten wurde er schnell auf den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen IHK – und das TA Bildungszentrum – aufmerksam. Dieser Praxis-Studiengang erwies sich für ihn als perfekt, weil er auf den Aufstieg in die mittlere Führungsebene vorbereitet. Da in seiner bayerischen Heimat allerdings keine passenden Weiterbildungen in Vollzeit angeboten wurden, entschied er sich, die gut 600 Kilometer in die niedersächsische Rattenfängerstadt Hameln auf sich zu nehmen. Und bereute dies keine Minute lang. Im Gegenteil: „Ich würde die Strecke für einen weiteren Lehrgang – etwa den Betriebswirt IHK oder die Ausbildereignungsprüfung (AEVO) IHK – jederzeit wieder in Kauf nehmen.”

Es macht wieder
Spaß zu lernen.

Überzeugt hat Sebastian Rittel letztlich das Gesamtkonzept des TA Bildungszentrums – von den campusnahen Unterkünften über die Unterrichtsinhalte bis hin zu den Services vor Ort. Voll des Lobes ist er dabei vor allem für die Dozenten, die „immer ein offenes Ohr für Fragen hatten – egal ob vor, während oder nach dem Unterricht”. Und obwohl er sich erst Sorgen machte, weil er schon so lange aus der Schule raus ist, hat er bereits nach der ersten Woche am TA Bildungszentrum festgestellt, „dass es wieder Spaß macht zu lernen”. Die betriebswirtschaftlichen Aspekte fand er dabei besonders spannend, weil er damit in seinem Berufsalltag bisher wenig Berührungspunkte hatte.

Familiäres Verhältnis zu Dozenten und Kommilitonen

Auch zu den Kommilitonen war das Verhältnis gut: „Innerhalb kurzer Zeit ist ein richtiges Wir-Gefühl entstanden, wir sind schnell zusammengewachsen. Neben dem ganzen Studienstress sind echt gute Freundschaften entstanden”, freut sich Rittel über diesen zusätzlichen positiven Aspekt der Weiterbildung.
In beruflicher Hinsicht hat sich die Weiterbildung für Sebastian Rittel ebenfalls ausgezahlt: Ihm wurde mittelfristig eine Stelle als Assistenz der Geschäftsführung in Aussicht gestellt, die sogar extra neu für ihn geschaffen wird. Ansonsten hat er aber auch einen Plan B: „Wenn dies nicht klappen sollte, fände ich es auch spannend, in die Gesundheitsbranche zu wechseln und beispielsweise bei einer Krankenkasse zu arbeiten”. Generell erinnert sich Sebastian Rittel sehr gerne an seinen Lehrgang am TA Bildungszentrum zurück: „Es war eine sehr schöne Zeit, die ich nicht missen möchte.”
 
Sebastian Rittel, FWGS
Sebastian Rittel absolvierte den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen IHK.